Die Vision, mit Menschen in der Natur
zu arbeiten, hatte ich schon in ganz
jungen Jahren. In der 70er Jahren gab
es noch nicht viele Möglichkeiten.
Ein Zufall fügte es, dass ich einen Job
als Trekkingleiter angeboten bekam.
Auf meinem ersten Trekking in Nepal
unternahm ich mit der Gruppe einen
Raftingausflug. Auf meine Frage an den
lokalen Rafting-Guide, warum er das
Boot denn immer in die höchsten Wellen
steuere, sagte er: „You have to give the
people some exitement“. Ich wusste
gleich, dass dieser Naturzugang nicht
meine Zukunft sein wird.
Dann, auf einer Trekkingreise in Bolivien, wo es eine Reihe von Schwierigkeiten zu meistern galt, machte ein Teilnehmer die Bemerkung, dass dieses Erlebnis ihn angeregt hätte, sein Leben zu verändern. Das war für mich die Entdeckung des Wandlungs-potentials von Naturerfahrungen, ein Berufsfeld, das sich Erlebnispädagogik nennen wird.
Das Heilungspotentiel der Natur begann sich mir zu erschliessen, nachdem Astrid Habiba Kreszmeier mit ihrer reichen therapeutischen Erfahrung die Wildnisschule als neues Wirkungsfeld auserkoren hat.